ZM Racing
 
 
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Nach der erfolgreichen Pflicht folgt jetzt die Kür bei Grasl-Rallye:

 

Die beiden frisch gebackenen ORM2 Staatsmeister Christoph Zellhofer und Co-Pilotin Anna Maria Seidl sind diesmal auf einem Ford Fiesta Rally2 unterwegs.

Fotos: Daniel Fessl

So quasi zur Entspannung nach einem erfolgreichen Kampf in der heimischen TEC7 ORM2 Meisterschaft wird man den 30-jährigen Christoph Zellhofer mit seiner Co-Pilotin Anna Maria Seidl am 18/19. September 2026 bei der neuen, erstmalig zur Austragung gelangenden Toyota Keusch-Grasl-Rallye, powered by Sonax und Schremser, im Waldviertel am Start sehen.

Der einzige Unterschied wie sonst, der Niederösterreicher wird mit seiner deutschen Partnerin nicht mit dem erfolgreichen und standfesten SUZUKI SWIFT ZMX unterwegs sein, sondern wieder einmal mit einem Rally2 Boliden, einem Ford Fiesta. Warum es zu diesem Wechsel kam, erklärt Christoph Zellhofer so:“ Mit dem Suzuki schnell unterwegs zu sein war am Anfang des Einsatzes eine schwierige Challenge. Im Lauf der Jahre gewöhnt man sich daran und was wichtig ist, man lernt sehr schnell die Grenzen kennen, um einerseits gute Zeiten auf den Sonderprüfungen zu erzielen, ohne dabei die Grenzen der Risikobereitschaft zu überschreiten. Dort bin ich jetzt angelangt und freue mich mit Anna Maria über unseren ersten Titel. Aber ich bin ja Rallyefahrer mit Leib und Seele und möchte natürlich mit dem stärkeren Ford Rallye 2 eine ähnliche Entwicklung nehmen. Daher ist jeder Meter in einem RC2 Auto für mich sehr wertvoll, da man ständig lernen kann, wie sich das Fahrverhalten des Autos auf den verschiedenen Strecken darstellt. Ich bin dem Team dankbar, dass man mir diese neuerliche Gelegenheit, nach der Mühlstein Rallye, jetzt auch bei der Grasl Rallye gibt.“

Aber auch für die 24-jährige Deutsche Co-Pilotin Anna Maria Seidl war ihr erster Titelgewinn ein echter Grund, sich gemeinsam mit Christoph, zu freuen:“ Die Saison war für uns etwas zweigleisig. Am Beginn kämpften wir noch mit Abstimmungsproblemen am Auto, ab der Halbzeit lief es sehr gut und wir konnten wichtige Punkte in der Meisterschaft aufholen. Ganz zum Schluss war es aber besonders spannend. Christoph und auch ich haben die Nerven behalten, mit einem tollen Finale, wozu natürlich auch Glück gehörte, sich zum ersten Mal einen Staatsmeister-Titel zu sichern. Jetzt aber zur Grasl-Rallye, auch für eine Beifahrerin ist der Umstieg von einem etwas schwächeren Auto in die höchste Klasse ein echtes Umgewöhnen. Umso wichtiger ist es einen guten „Schrieb“ für die neuen Sonderprüfungen zu haben. Ich freue mich schon auf diese Aufgabe, weil vor allem die Konkurrenz mit Piloten wie Hermann Neubauer, Raimund Baumschlager und Luca Waldherr etc. sehr groß sein wird.“

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

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