ZM Racing
 
 
separator

Erzgebirge Rallye war für Patrik Dinkel kurz, aber lehrreich:

 

Deutscher mit Andre Kachel als Co. hatte guten Start, war als Neunter unter den Top Ten, auf der WP 3 kam dann leider das frühe Out durch Unfall..

Fotos: ZM-Racing Team Alex Köck

Patrik Dinkel, der jüngere Bruder des Deutschen Dominik Dinkel hatte sich entschlossen, die Rallye Erzgebirge als ersten Lauf zur Deutschen Rallye-meisterschaft mit seinem Co-Piloten Andre Kachel zu bestreiten. Als Einsatzfahrzeug mietete man vom österreichischen ZM-Racing Team aus St. Georgen im Ybbsfelde, einen Ford Fiesta Rally2 an.

Dinkel bereitete sich auf diesen Einsatz sehr gewissenhaft vor und absolvierte in Österreich auf dem Rallyecross Ring in Fuglau umfangreiche Testfahrten. Dabei waren sowohl er als Fahrer als auch das Einsatzteam von ZM-Racing durchaus zufrieden und reisten sehr optimistisch nach Deutschland, in die Nähe von Chemnitz.

Für Patrik Dinkel ging es hauptsächlich darum, den Umstieg von einem Mitsubishi Lancer, den er noch im Vorjahr einsetzte, auf den doch wesentlich stärkeren Ford Fiesta Rally2 ohne große Schwierigkeiten zu schaffen.

Dies gelang dem 26-jährigen Patrik Dinkel am Beginn der Rallye auch sehr gut:“ Wir sind bewusst etwas vorsichtig in die Rallye gestartet, konnten einen guten Speed finden und haben uns als Neunte in der Gesamtwertung nach zwei Prüfungen sehr wohl gefühlt. Dann kam die 4,95 Kilometer lange WP 3, die wir zum zweiten Mal in Angriff nahmen. In einer rechts drei Kurve, die sehr rutschig war, kamen wir etwas von der Fahrbahn ab, leider war dort aber ein Kanalrohr, wo wir sehr hart eingeschlagen haben. Dabei wurden bei unserem Auto zwei Räder auf der linken Seite abgerissen. Die Prüfung wurde nach dem Unfall von der Rennleitung abgebrochen. Andre und ich wurden zur Beobachtung ins Spital gebracht. Durch den harten Anprall wurden bei mir Prellungen festgestellt, ich konnte aber nach der Untersuchung das Spital wieder verlassen. Andre Kachel klagte nach dem Anprall über heftige Schmerzen in der Rippengegend, daher entschlossen sich die Ärzte ihn über Nacht im Spital zu behalten und werden erst am Samstag eine dementsprechende Diagnose erstellen können. Vermutlich handelt es sich um Rippenbrüche. Leider kam es zu diesem selbstverschuldeten Unfall, vielleicht haben wir etwas zu früh versucht schneller zu fahren.“

Der beschädigte Wagen wurde von der Einsatzcrew von ZM-Racing geborgen und befindet sich derzeit mit der Einsatzmannschaft auf der Rückreise nach Österreich, um den Wagen bis zur Lavanttal Rallye in 14 Tagen wieder bestens in Schuss zu bringen.

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

separator